Projekt „Volle Kanne“

Eine Sonderausstellung im Mainfränkischen Museum Würzburg, Festung Marienberg, vom 09.05.2009 bis 02.08.2009.

 

Das Gemeinschaftsprojekt der Metallbildner und der Silberschmiede im Entwurf in Zusammenarbeit mit den Werkstattlehren, führte zu einer optimalen Auseinandersetzung von Form und Funktion, und Funktion und Form.

Mit dem Thema „Raum und Bewegung“  wurde ein kreativer Prozess, mit der raum – zeitlichen Veränderung von Körpern in der Bewegung, verlangt. Die Bewegungsvorgänge gilt es zu erarbeiten und zu unterscheiden: Bewegungsform, Bewegungsablauf und Bewegungsdauer, sind zu analysieren und visualisieren.

Da Bewegungsformen formalen Ordnungsprinzipien - wie sie die Symmetrielehre darstellt - entsprechen und die Größe einer Bewegungsform abhängig ist von der Größe des bewegten Objektes, dem Verlauf und der Stärke des Bewegungsimpulses, kann das Objekt durch seine Bewegung zusätzlichen Raum beanspruchen und auch seine Gestalt verändern. Dieses ist zu erkennen und über skizzieren, skribbeln und vormodellbauen als eine Idee der Neudefinition von herkömmlichen Inhalten, Anwendungen und technischen Umsetzungen zu generieren. Mittels des kreativen Prozesses wird nach neuartigen, grenzüberschreitenden Gestaltungslösungen gestrebt. 

Die hier gezeigten Arbeiten sind Ergebnisse der genannten Herangehensweise im gestalterischen Prozess und als Modelle im CAD Programm konstruiert und im Rapid Prototyping ausgedruckt worden. Anschließend wurden die Kannen gespachtelt und lackiert.

 

Betreuende Dozenten: Gerhard Wulke, Alexander Zickendraht, Joachim Katzmann, Bruno Sievering–Tornow, Markus Mertiny (CAD)

(GW)